Schulsozialarbeit

Seit diesem Schuljahr (2016/2017) haben wir an der Schule Verstärkung durch die Schulsozialarbeiterin Frau Muschkiet erhalten.

Sie erläutert Ihnen auf dieser Seite die Inhalte und Ziele der themenorientierten Schulsozialarbeit an Grundschulen (gem. §13 SGV III / Kinder- und Jugendförderung).

 

Wie auch an allen weiterführenden Schulen im Odenwaldkreis stellt der Odenwaldkreis (Kinder- und Jugendförderung) Grundschulen, die in das Landesprogramm „Ganztagsschule nach Maß“ aufgenommen sind, eine sozialpädagogische Fachkraft für themenorientierte Schulsozialarbeit zur Verfügung.

Das Konzept von Schulsozialarbeit in Grundschulen ist präventiv, an der Lebenswelt der Kinder ausgerichtet und themenorientiert. Es lässt eine pädagogische Grundhaltung erkennen, die ressourcenorientiert, unterstützend und wertschätzend ist. Kulturelle Gegebenheiten und geschlechtsspezifische Bedingungen werden beachtet.

Das Angebot „Schulsozialarbeit“ ist sowohl auf die Bedingungen des Sozialraumes (z. B. Bevölkerungsstruktur, Mobilität, sonstige Angebote für Kinder, Hilfesystem,….) als auch inhaltlich aufeinander abgestimmt.

 

Schulsozialarbeit in der Grundschule hat zum Ziel:

  • eine umfassende Förderung der Persönlichkeit von Kindern (Empathie-, Kooperations-, Kontakt-, Beziehungs- u. Kommunikationsfähigkeit stärken, Selbstwirksamkeit erfahren),
  • die Stärkung der sozialen Kompetenz durch soziales Lernen in der Gruppe,

Hier sehen Sie z. B. eine Klasse mit der Aufgabe einen Reifen durch den Kreis wandern zu lassen, ohne dabei die Hände zu lösen.

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  • die Stärkung des Selbstbewusstseins und
  • des Selbstwertgefühls im Sinne der Suchtprävention,

Hier sehen Sie z. B. Kinder, die sich gegenseitig „gute Dinge“ sagen, um auch Stärken der anderen wahrzunehmen.

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  • Entwicklung von Handlungsalternativen im Umgang mit Vielfalt und den Entwicklungsprozess behindernden Faktoren / Benachteiligungen (weniger individuell als gesellschaftlich bedingt)
  • die Entwicklung und Verankerung nachhaltiger und partizipativer Strukturen und des nonformalen Lernens im Lernfeld Schule.

 

Hier sehen Sie eine Klasse, die die Projektarbeit gerade erfolgreich beendet hat:

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Die Projektarbeit in den Klassen/Gruppen ist befristet. Das Lernen findet im Klassenverband statt. Im Einzelfall und nach Absprache mit der Kinder- und Jugendförderung kann die Projektarbeit durch gezielte Kleingruppenarbeit (z.B. auch am Nachmittag oder in den Ferien) und/oder durch Elterngespräche auch in Form von Themenelternabenden unter Einbeziehung der zuständigen Lehrkraft ergänzt werden. Zielgruppe sind die Klassen aller Jahrgangsstufen eins bis vier. Die konkreten Projektinhalte werden dementsprechend angepasst.

 

Die konkrete inhaltliche Gestaltung der pädagogischen Arbeit erfolgt im Sinne des Konzeptes eigenverantwortlich durch die jeweilige sozialpädagogische Fachkraft, i.d.R. in Absprache mit den schulischen Lehrkräften. Die Projekt-Lehrkraft ist in die konkrete Projektarbeit eingebunden und nimmt daran teil.

 

In einer Rahmenvereinbarung zwischen der Schule und dem Odenwaldkreis wurden sowohl die Einbettung des Projekts in ein schulisches Gesamtkonzept zum sozialen Lernen als auch die regelmäßige Konzeptüberprüfung und Weiterentwicklung verabredet.
Kontakt: Kinder- und Jugendförderung Odenwaldkreis, kijufö@odenwaldkreis.de